Rettet unseren Wochenmarkt!
Ein weiteres Stückchen gängiger Tradition zieht sich scheinbar unabwendbar aus Wiefelstede zurück. Einst wurden die Tante-Emma-Läden von Supermarktketten verdrängt, nun ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann die beiden letzten Händler unseres sonnabendlichen und „am seidenen Faden hängenden“ Wochenmarktes „das Handtuch werfen“. Dann ist es vorbei: kleine und mittelständische Händler werden sich nicht mehr mit ihren Produkten auf dem Rathausplatz präsentieren. Die Belebung der Ortsmitte wird um einen Anreiz ärmer werden, ein weiterer Motor des innerörtlichen Lebens wird verloren gehen. „Das darf nicht sein!“, vor wenigen Tagen wurde das drohende Ende des Wochenmarktes in unserer Regionalzeitung beklagt und erneut erging ein Hilferuf an die Gemeinde. Sicherlich sind auch diese und der Rat als oberstes Gemeindeorgan gefordert, aber sollten wir nicht alle „innere Einkehr halten“ und uns in die Erinnerung zurückrufen, welche Möglichkeiten uns „unser Wochenmarkt“ bot? Wie konnte es dazu kommen, dass wir ihn nach und nach vernachlässigten? Der Besuch eines Wochenmarktes bedeutet in lebendiger Atmosphäre mit Freude und Muße einzukaufen und ist so für viele zu einer Art Ritual geworden.
TdoT FlgH Jever
Letzte blog-stock–Meldung für den 3. September 2011: das offizielle Plakat für den „Tag der offenen Tür“ 2011 des Objektschutzregimentes der Luftwaffe „Friesland“ auf dem Fliegerhorst Jever. — Und wer möchte, hier die pdf-Ausführung: TdoT FlgH JEVER 2011
Für Blumenkinder
Ein Besuch der Gartenschau in Bad Zwischenahn am Sonntagnachmittag. Mit „Frau Stock“, Kamera, viel Zeit, Regenschirm und der NWZ-Card (für den ermäßigten Eintritt) …, denn: „Geld ist knapp!“
118. Wiefelsteder Schützenfest
Ohne der lokalen und überregionalen Presse vorgreifen zu wollen, nur ein Foto vom Wiefelsteder Königshaus 2011. — Und … herzliche Glückwünsche an Fritz und Maike!
Boah, is dat langweilig!
… Haste mal´n Rätselheft für Omma? (Hape Kerkeling). — Nun war das Wetter der vergangenen Tage ja nicht gerade berauschend, aber über Langeweile konnten wir uns nicht beklagen. Und so blieb bei uns auch der Ruf nach dem Rätselheft für Hannilein´s Omma aus. Wir setzten uns ins Auto, fuhren nach Cloppenburg und begaben uns auf Spurensuche ins Niedersächsische Freilichtmuseum. Mit einer Familientageskarte für 12,50 Euro unternahmen wir einen mehrstündigen und dennoch kurzweiligen Sonntagsspaziergang durch das Museumsdorf (www.museumsdorf.de).
2011 — Ende der Wahlheimat
Nach dem Finale 2006 nun das Finale 2011 mit einer italienischen Opernnacht und Picknick. — Allerletzte Vorstellung des Oldenburger Staatstheaters auf dem ehemaligen Fliegerhorst an der Alexanderstraße. Nein, ich zählte nicht zu den ca. 3.400 Besuchern vor Halle 10. Auch besuchte ich keine der 145 Vorstellungen, die das Staatstheater in der Wahlheimat gab.
Erfahrungen vererben sich nicht
Nach drei ausgesprochen unglücklichen Erlebnissen bei denen drei Autos und eine hochwertige Glastür verhängnisvolle (und kostenintensive) Rollen spielten, scheine ich wieder Glück zu haben: der Zufall spielte mir gestern verschiedene Aufnahmen von Stichen und Gemälden aus dem historischen Jever zu. Darunter auch ein Foto des historisierenden Ölgemäldes „Der Kirchplatz zu Jever“, das der oldenburgische Kunstmaler Bernhard Winter 1943 malte.
