Ein letzter Blick
Im Jahr 2005 stand ich für dieses Foto neben der Runway des ehemaligen Fliegerhorstes an der Oldenburger Alexanderstraße. Heute sind wir an dieser Stelle von den Sonnenkollektoren des größten niedersächsischen Solarparks umgeben. Ich habe noch einmal einige Bilder, die ich 2005 schoss, zusammengesucht und dann soll´s mit meiner Fliegerhorst-Nostalgie auch genug sein.
2011 — Ende der Wahlheimat
Nach dem Finale 2006 nun das Finale 2011 mit einer italienischen Opernnacht und Picknick. — Allerletzte Vorstellung des Oldenburger Staatstheaters auf dem ehemaligen Fliegerhorst an der Alexanderstraße. Nein, ich zählte nicht zu den ca. 3.400 Besuchern vor Halle 10. Auch besuchte ich keine der 145 Vorstellungen, die das Staatstheater in der Wahlheimat gab.
Stadt Oldenburg kauft zwei Fliegerhorst-Gebäude
Die Stadt Oldenburg, so berichtet die Nordwest-Zeitung in ihrer Ausgabe Nr. 163 vom 15. Juli 2011, hat zwei Gebäude auf dem Gelände des ehemaligen Fliegerhorsts Oldenburg gekauft. Kurz– bis mittelfristig sollen Asylbewerber nach ihrer Erstaufnahme in den ehemaligen Unterkunftsgebäuden untergebracht werden. Anwohner aus der benachbarten Flughafensiedlung aus Ofen protestieren seit Bekanntwerden der Pläne gegen dieses Vorhaben (siehe Nordwest-Zeitung Nr. 149 vom 29. Juni 2011, Seite 34).
Subjekt, Prädikat, … Objekt 14
Nicht vom Objekt M 14, einem leicht elliptisch geformtem Kugelsternhaufen, der etwa 23.000 Lichtjahre von der Erde entfernt liegt, sondern vom ehemaligen Munitionslager „Objekt 14″, das sich heute in privater Hand befindet, habe ich einige Fotos aus dem Jahr 2004 und früher „ausgegraben“. Zur Wahrung der Privatsphäre des heutigen Nutzers gebe ich keine „Zielansprache“ der ehemaligen Bundeswehr Liegenschaft.
Naturspuren
In Blickweite zu den Sheltern 16 ud 17 bahnte sich bereits 2006 der Klatschmohn seinen Weg durch den Asphalt. So fand er seine ökologische Nische um das 1936 erbaute Trafogebäude 157. — „Das Publikum beklatscht ein Feuerwerk, aber keinen Sonnenaufgang.“ (Friedrich Hebbel) — Sieben „natürliche Aufnahmen“ vom Oldenburger Fliegerhorst.
Zeit ist das, was man an der Uhr abliest
Zeit ist das, was man an der Uhr abliest (Albert Einstein). Oder das, was beim Betrachten alter Fotos in der Erinnerung wieder lebendig wird. Im Anschluss einige unkommentierte Aufnahmen des JaboG 43 aus den 1980er Jahren. Wie kam ich an diese Zeitzeugen und auf die Idee, sie zu zeigen? Die Pensionierung des einstigen Fliegerhorst-Fotografen Gerhard G. aus WTM und mein letzter Besuch bei Eberhard A., der mir heute noch „die Haare stutzt“, halfen nach.
Ausbildungswerkstatt TechnBetrDst
Die Ausbildungswerkstatt des Technischen Betriebsdienstes der Standortverwaltung Oldenburg auf dem Gelände des ehemaligen Fliegerhorstes. In dem im Jahre 1953 erbauten Gebäude lernten angehende Industriemechaniker Geräteteile und Baugruppen für Maschinen und Produktionsanlagen herzustellen, diese einzurichten oder umzubauen. Und bevor sie nach ihrer Ausbildung Fertigungsprozesse überwachen und optimieren durften oder Reparatur– und Wartungsaufgaben übernahmen, „übten“ sie erst einmal kräftig im Gebäude 49.
Die Kupfermine an der Alexanderstraße
Als „Kupfermine“ wurde die schier endlose und irgendwann nicht mehr lückenlos dokumentierte, aber seinerzeit einem „eingeweihtem Personenkreis“ stets bekannte Verkabelung unterhalb der Grasnarbe im Bereich des ehemaligen Fliegerhorstes Oldenburg einst scherzhaft bezeichnet. Ich stieg im Dezember 2004 in die „Unterwelt“.