Anonyme Künstler „enttarnt“
Mit dem „Segen von oben“ und während der Dienstzeit entstanden im Sommer 1987 die kleinen Kunstwerke (http://www.blog-stock.de/der-oldenburger-fliegerhorst/4793.html) im unteren Flur des Gebäudes 39 auf dem ehemaligen Oldenburger Fliegerhorst. Dies emailte mir Götz Fastabend („G.F.“), ehemaliger Angehöriger der LwSichStff, IV. Zug, aus Münster. — Und „a.K.“, der andere Gestalter des (aus-)gezeichneten Humors, ist mir nun auch namentlich bekannt. Da ich allerdings die Einwilligung, seinen Namen zu veröffentlichen, nicht habe, belasse ich es erst einmal dabei, ihn als „Andreas K. vom Niederrhein“ zu erwähnen. — Mein Dank geht an Frank Wilke für „den heißen Tipp“ und an Götz Fastabend für die freundliche Auskunft!
(Aus-)Gezeichneter Humor
Gefährliche Seilschaften. — Ja, es gab sie auch auf dem Oldenburger Fliegerhorst! Hier in Form eines Cartoons, den ich 2005 im Gebäude 39 für die Nachwelt rettete. Schade, aber mir sind die Künstler, sowohl für diese, als auch für die folgenden lustigen Grafiken, nicht bekannt. „a.k.“ und „G.F.“ — Leider sagen mir diese Initiale nichts.
Frühjahrsputz
Soldaten reinigen nicht nur Stube und Revier, Ausrüstung und im Besonderen ihr Schuhwerk. Ein klassischer Fliegerhorst-Frühjahrsputz bezog alle Teilstreitkräfte mit ein: damit natürlich auch die landwirtschaftliche Gruppe. — Mit den zuvor im blog-stock gezeigten Frühmorgens-im-Sierra-Bereich-Fotos fielen mir auch die Aufnahmen vom 2006er-Sierra-Frühjahrsputz-bei-strahlendem-Sonnenschein in die Hände.
Im Sierra Bereich
Sierra Nevada? — Nein, vielmehr der Sierra-Bereich um die Shelter 15, 16, 17, 18 und Geb. 152. — Also nichts mit einer „schneebedeckten Gebirgskette“, wie wir sie in der Sierra Nevada in Kalifornien, Nevada oder auf der Iberischen Halbinsel finden. Im November 2005 fing ich diese Bilder mit meiner Hosentaschenkamera (Sony DSC-P 93) ein. Warum? Damit wir heute erneut einmal in der Erinnerung schwelgen können.
Das Towergebäude: 2005 ahnte niemand, dass es einmal als Kulisse für die Verfilmung der 1972 während der Olympischen Spiele missglückten Geiselbefreiung dienen wird.
Nicht jeder hatte den gewissen (Ein-)Blick
Nein, dies ist nicht der bayrische Wildschütz Jennerwein, dem man einst, nachdem er am Rinnerspitz in den Schlierseer Bergen „weggeputzt von dieser Erd“ wurde, das Jennerwein-Lied widmete:
„Ein stolzer Schütz in seinen schönsten Jahren,
er wurde weggeputzt von dieser Erd,
Man fand ihn erst am neunten Tage
bei Tegernsee am Peißenberg.“
Diesen Schützen fand ich im unterirdischen Gewölbekomplex des Casinos auf dem … richtig, Fliegerhorst.
Die dunkle Zeit auf der Alexanderheide
Ich spreche hier nicht von der dunklen Zeit des Mittelalters. Vielmehr habe ich wenige Fotos aus der „düsteren“ Vergangenheit des einstigen Oldenburger Fliegerhorstes mit dem Decknamen „Kumpel“ hervorgeholt. — Ich lege größten Wert auf die Feststellung: hier geht es ALLEIN um die Präsentation historischer Aufnahmen und NICHT um eine beschönigende oder verzerrende Darstellung der Zeit des „Dritten Reiches“!
Ein (vor-)letzter Blick
Im Jahr 2005 stand ich für dieses Foto neben der Runway des ehemaligen Fliegerhorstes an der Oldenburger Alexanderstraße. Heute sind wir an dieser Stelle von den Sonnenkollektoren des größten niedersächsischen Solarparks umgeben. Ich habe noch einmal einige Bilder, die ich 2005 schoss, zusammengesucht und dann soll´s mit meiner Fliegerhorst-Nostalgie auch bald genug sein.
2011 — Ende der Wahlheimat
Nach dem Finale 2006 nun das Finale 2011 mit einer italienischen Opernnacht und Picknick. — Allerletzte Vorstellung des Oldenburger Staatstheaters auf dem ehemaligen Fliegerhorst an der Alexanderstraße. Nein, ich zählte nicht zu den ca. 3.400 Besuchern vor Halle 10. Auch besuchte ich keine der 145 Vorstellungen, die das Staatstheater in der Wahlheimat gab.