Ich bin ein Wrack
Wir sahen uns zum letzten Mal in Diepholz. Vielleicht sogar wieder, denn oft genug hatte ich mit ihm zu tun. Alte Hasen bezeichneten ihn als „Jupiter“, doch ab Anfang der 1960er Jahre hieß das Modell Jupiter 6×6, ein militärischer Lastkraftwagen des deutschen Nutzfahrzeugherstellers Magirus-Deutz, schlicht und natoergreifend „M178D15A“. „178“ gab die Leistung in PS, „15“ das zulässige Gesamtgewicht in Tonnen an und das „A“ stand für Allradantrieb. Auf die Fahrgestelle „pflanzte“ man bei der Bundeswehr unter anderem auch Bergungskräne.
Weit vor dem Einzug des Staatstheaters
… hinterließen heute längst in Vergessenheit geratene Künstler ihre Spuren auf dem ehemaligen Fliegerhorst in Oldenburg. „Manfred“ fand ich auf dem Dachboden eines der drei Einfamilienhäuser auf dem Platz.
Kapelle und Begegnungsstätte
Das Gegenstück zum ehemaligen Gebäude 99 auf dem Fliegerhorst Oldenburg befindet sich in Schortens. Auf dem Gelände des Fliegerhorstes in Upjever konnte die Kapelle noch bis zum Jahresbeginn 2010 genutzt werden. Doch auch hier nagte der Zahn der Zeit an der Substanz des Hauses und die Schließung des Gotteshauses war zwangsläufig. Nun möchte ich keinen Kirchenführer für die Bundeswehr veröffentlichen, aber das Interesse einiger blog-stock-Besucher an Gebäuden der Militärseelsorge der Bundeswehr brachte mich auf die Idee, einmal das Innenleben der upjeverschen Kapelle zu zeigen.
„Ich glaub´, ich dreh´mein Haus auf links“
… sang irgendwann einmal Helge Schneider, um den rückwärtig gelegenen Garten seines Eigenheimes zur Straßenseite hin zu kehren. — Links auf dem Kopf steht die „99“, nachdem das Gebäude auf dem Fliegerhorst Oldenburg nun abgerissen wurde. Einsturzgefahr! — Zufällig habe ich noch einige Aufnahmen aus den Jahren 2004 bis 2006, als „99“ zwar bereits geschlossen, aber noch nicht dem Erdboden gleich gemacht worden war.
Heut´ mal nur ´ne Geschichte
Dem Pensionär fiel´s anfangs schwär
Ein Rückblick auf meine ersten sechs Wochen im (Un-)Ruhestand
Wiederholungstäter
Ich bin ein Wiederholungstäter! In fast regelmäßigen Zeitabständen kehre ich an meinen Tatort zurück und stelle wiederkehrend Fotos vom ehemaligen Oldenburger Fliegerhorst ins Netz. Ich bin dagegen machtlos: es besteht also auch weiterhin Wiederholungsgefahr. Zeigen Sie Stärke und klicken Sie nicht auf „Weiterlesen“!
40+43 — over and out
Vor fast vier Jahren, im Juni 2006, verließ der neben dem Stabsgebäude als sog. Gate Guard seinen Dienst versehende Alpha Jet den Fliegerhorst an der Alexanderstraße. Zu den spektakulärsten Einsätzen der deutschen Alpha Jets gehörte 1991 die Verlegung von 18 zweistrahligen Hochdeckern mit gepfeilten Tragflächen des Jagdbombergeschwaders 43 nach Erhac in die Türkei.
