Chocz 2012 — in Kürze auf diesem Kanal
Wir sind „Wiederholungstäter“! — Auch in diesem Jahr nahmen wir an der Fahrt nach Chocz teil. Vom 27.04. bis 01.05.2012 besuchten wir Wiefelstedes Partnergemeinde Chocz und unternahmen in der und um die polnische Landgemeinde zahlreiche Ausflüge. - Nun meldet mir mein im Hintergrund arbeitender blog-stock-Spion, dass bereits einige nach einem Reisebericht und Fotos „googeln“; beides ist in Vorbereitung, doch die Sichtung, Auswahl und Bearbeitung des Materials (ca. 700 Fotos) dauert noch ein wenig.
Die große Welt im Klassenzimmer
„Die große Welt im Klassenzimmer – Schulwandbilder Wiefelsteder Volksschulen aus dem frühen 20. Jahrhundert“. – Mit der Ausstellungseröffnung am 15. April zeigt das Wiefelsteder Heimatmuseum in der Hauptstraße 11 nun bis zum 13. Mai 2012 ca. 70 Schulwandbilder. Im Anschluss einige der großformatigen und farbigen Bildtafeln, die noch bis in die 1970er Jahre als farben– und facettenreiches Anschauungsmaterial dienten und die „in letzter Sekunde“ einer übereilten Entsorgung entgingen.
Sensationsfund
Ein bislang unbekanntes Gemälde wurde Ende März bei Renovierungsarbeiten in der evangelischen St. Johannes-Kirche in Wiefelstede entdeckt. Ein Zufallsfund: bei den Vorbereitungen für den Wiedereinzug der restaurierten Christian-Vater-Orgel entdeckte Restaurator Adalfred von Brehm die bisher undatierte Wandmalerei. Während der Auffrischung der Sitzreihe an der Nordwand des Chores mit Hohlkehleisen und Kantenhobel wurde von Brehm auf einen ungewöhnlichen Farbschimmer über der rhomboiden Dielung vor dem Altarraum aufmerksam. „Freude als einfachste Form der Dankbarkeit.“, so lautet das einstimmige Urteil der Kirchenältesten. Glücklich kündigt so auch der neue Gemeindekirchenrat die Präsentation des Überraschungsfundes für den Gottesdienst am Sonntag, dem 1. April 2012 an. Vermutlich könnte sich zum barocken Klang der Christian-Vater-Orgel nun bald die Farbenpracht eines behutsam auf das 16. Jahrhundert geschätzten Wandreliefs gesellen.
Himmelskörper
Es tut sich einiges am Wiefelsteder Himmel. — Einfach einmal monokular in die Luft geschaut.
„Unser“ Autor Wilfried Harms im Deutschlandradio
Ein fast einstündiger Beitrag der Journalistin Ursula Rütten, die sich vor kurzem in Wiefelstede, usA (unserem schönen Ammerland), aufhielt und dabei u.a. an der Veranstaltungsreihe „All so wat up Hoch un Platt“ im Hof Kleiberg teilnahm, wird am Samstag, 11. Februar 2012 ab 18.05 Uhr auf „Deutschlandradio Kultur“, das über Kabel und auf Ultrakurzwelle (UKW) zu empfangen ist, gesendet werden.
Nähere Informationen zum Feature „Heimatraum. Heimattraum – Eine Revue in D-Moll“:
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/feature/1649685/
Das „Nutteler Dreieck“ — Fortsetzung
Die Kommunalwahl 2011 ist entschieden. Wahlprogramme wurden dafür auf den Weg gebracht und … zum Teil beinahe vergessen? — Hätte nicht eine Fraktion im Rat der Gemeinde Wiefelstede das Thema „Nutteler Dreieck“ erneut aufgegriffen, vielleicht wäre dieser „Knoten“ ungelöst geblieben? Bereits zu Beginn des Jahres 2008, hielt ich den Kreuzungsbereich für „blog-stock-erwähnenswert“:
http://www.blog-stock.de/dies-und-das-aus-wiefelstede-und-umzu/das-nutteler-dreieck.html
Seinerzeit nahm ich die Verkehrssituation vor unseren Toren „vermessungstechnisch“ ins Visier. Gestern äußerte sich erneut eine Bürgerversammlung in Nuttel, heute die Nordwest-Zeitung und …
Rettet unseren Wochenmarkt!
Ein weiteres Stückchen gängiger Tradition zieht sich scheinbar unabwendbar aus Wiefelstede zurück. Einst wurden die Tante-Emma-Läden von Supermarktketten verdrängt, nun ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann die beiden letzten Händler unseres sonnabendlichen und „am seidenen Faden hängenden“ Wochenmarktes „das Handtuch werfen“. Dann ist es vorbei: kleine und mittelständische Händler werden sich nicht mehr mit ihren Produkten auf dem Rathausplatz präsentieren. Die Belebung der Ortsmitte wird um einen Anreiz ärmer werden, ein weiterer Motor des innerörtlichen Lebens wird verloren gehen. „Das darf nicht sein!“, vor wenigen Tagen wurde das drohende Ende des Wochenmarktes in unserer Regionalzeitung beklagt und erneut erging ein Hilferuf an die Gemeinde. Sicherlich sind auch diese und der Rat als oberstes Gemeindeorgan gefordert, aber sollten wir nicht alle „innere Einkehr halten“ und uns in die Erinnerung zurückrufen, welche Möglichkeiten uns „unser Wochenmarkt“ bot? Wie konnte es dazu kommen, dass wir ihn nach und nach vernachlässigten? Der Besuch eines Wochenmarktes bedeutet in lebendiger Atmosphäre mit Freude und Muße einzukaufen und ist so für viele zu einer Art Ritual geworden.
118. Wiefelsteder Schützenfest
Ohne der lokalen und überregionalen Presse vorgreifen zu wollen, nur ein Foto vom Wiefelsteder Königshaus 2011. — Und … herzliche Glückwünsche an Fritz und Maike!