Ein letzter Blick
Im Jahr 2005 stand ich für dieses Foto neben der Runway des ehemaligen Fliegerhorstes an der Oldenburger Alexanderstraße. Heute sind wir an dieser Stelle von den Sonnenkollektoren des größten niedersächsischen Solarparks umgeben. Ich habe noch einmal einige Bilder, die ich 2005 schoss, zusammengesucht und dann soll´s mit meiner Fliegerhorst-Nostalgie auch genug sein.
Für Blumenkinder
Ein Besuch der Gartenschau in Bad Zwischenahn am Sonntagnachmittag. Mit „Frau Stock“, Kamera, viel Zeit, Regenschirm und der NWZ-Card (für den ermäßigten Eintritt) …, denn: „Geld ist knapp!“
Boah, is dat langweilig!
… Haste mal´n Rätselheft für Omma? (Hape Kerkeling). — Nun war das Wetter der vergangenen Tage ja nicht gerade berauschend, aber über Langeweile konnten wir uns nicht beklagen. Und so blieb bei uns auch der Ruf nach dem Rätselheft für Hannilein´s Omma aus. Wir setzten uns ins Auto, fuhren nach Cloppenburg und begaben uns auf Spurensuche ins Niedersächsische Freilichtmuseum. Mit einer Familientageskarte für 12,50 Euro unternahmen wir einen mehrstündigen und dennoch kurzweiligen Sonntagsspaziergang durch das Museumsdorf (www.museumsdorf.de).
Ameise mit Wespe(ntaille)
Heute morgen beobachtet: Blattläuse stechen mit ihren Rüsseln ein Ahornblatt an und saugen den Pflanzensaft auf. Die Tröpfchen, die sie später ausscheiden, sind stark zuckerhaltig. Für Ameisen ein Leckerbissen. Diese Ameise streichelt und drückt die Hinterleibe der Blattläuse und bewegt diese dadurch zur vermehrten Abgabe der begehrten Tröpfchen.
Naturspuren
In Blickweite zu den Sheltern 16 ud 17 bahnte sich bereits 2006 der Klatschmohn seinen Weg durch den Asphalt. So fand er seine ökologische Nische um das 1936 erbaute Trafogebäude 157. — „Das Publikum beklatscht ein Feuerwerk, aber keinen Sonnenaufgang.“ (Friedrich Hebbel) — Sieben „natürliche Aufnahmen“ vom Oldenburger Fliegerhorst.
Pool Party im Februar
1974 sah ich zum ersten Mal die US-amerikanische Krimi-Fernsehserie „Die Straße von San Francisco“. Aber nicht die Titelhelden Detective Lieutenant Mike Stone (Karl Malden) und Inspector Steve Keller (Michael Douglas) oder gar der Sänger Scott McKenzie, der 1967 mit seinem Titel „San Francisco (Be Sure to Wear Flowers in Your Hair)“ seinen Welthit startete, waren es, die mir sagten: „Da musst Du hin!“ — Es waren die Bilder des Hafenviertels von San Francisco im Vorspann der Fernsehserie, das sich von der Van Ness Avenue im Westen bis zur Kearny Street im Osten erstreckt. — Inzwischen war ich schon sehr oft dort, aber nie in zerissenen Jeans, lieber Udo Jürgens.
Gewerbeschau in Wiefelstede — Rückblick
Das Oldenburger Parkettwerk in der Stahlstraße bildete erneut die stimmige Kulisse für die Gewerbeschau der Interessengemeinschaft Handel und Handwerk Wiefelstede. Inmitten eines Frühlingsmarktes und dem sonntäglichen Flohmarkt präsentierten mehr als 70 Gewerbetreibende aus Wiefelstede und der näheren Umgebung ihr Handwerk und ihre Produkte. Allein über 50 Automobile stellten namhafte Vertragshändler einem interessierten Publikum auf der Automeile entlang der Stahlstraße vor. Ob erfrischend neu, offen für mehr Leben oder mit der Lizenz zum Sparen versehen, vielfältig war das breite Angebot glänzender Kraftfahrzeuge.
Ich bin ein Wrack
Wir sahen uns zum letzten Mal in Diepholz. Vielleicht sogar wieder, denn oft genug hatte ich mit ihm zu tun. Alte Hasen bezeichneten ihn als „Jupiter“, doch ab Anfang der 1960er Jahre hieß das Modell Jupiter 6×6, ein militärischer Lastkraftwagen des deutschen Nutzfahrzeugherstellers Magirus-Deutz, schlicht und natoergreifend „M178D15A“. „178“ gab die Leistung in PS, „15“ das zulässige Gesamtgewicht in Tonnen an und das „A“ stand für Allradantrieb. Auf die Fahrgestelle „pflanzte“ man bei der Bundeswehr unter anderem auch Bergungskräne.