3.091.978 m² Fliegerhorst. Ein Stück Oldenburg
Wieder einmal habe ich in meinen Fliegerhorst-Fotos gestöbert. Wahllos habe ich die folgenden Aufnahmen ausgesucht und wenn Sie mögen, lassen Sie uns ein wenig in Erinnerungen schwelgen.
Ein Lagergebäude mit Gleisanschluss. Bereits im Juli 2004 wuchsen hier die Bäumchen auf der Laderampe.
Die Rückseite dieses Lager‑ und Heizungsgebäudes beherbergte einst auch ein Gewächshaus, das am 26. Mai 2004 allerdings sehr verwaist war.
Aus Ofenerdiek führte der Gleisanschluss über die Alexanderstraße auf das Fliegerhorstgelände. Erste Station war die Tankanlage Ⅰ.
In der Nähe befindet sich das Gebäude 23, das auch einmal als Wohnung für die Familie des Heimbetriebsleiters (Kantinenpächters) diente.
Der Bauzeichnung nach arbeitete ich viele Jahre im Schlafzimmer dieses Hauses. Kein Wunder, dass ich stets sehr ausgeruht nach Haus fuhr!
In den letzten Tagen der Nutzung durch die FlaRakGrp 24 diente dieses Gebäude der „übenden Truppe“ als Unterkunft. Die Kameraden aus Sanitz waren begeistert …
Wer ist Deutschlands größter Verbraucher von Lebensmitteln? Die Bundeswehr. 160 Tonnen Kaffee und 450 Tonnen Nudeln passieren jährlich die Kehlen der Soldaten – egal, ob am Hindukusch oder im Hunsrück. (Quelle: www.welt.de)
Kaffeemaschinen. Allein die Filtertüten hätten problemlos ein Kopfkissen „geschluckt“.
Hier haben wir u. a. auch den Glühwein für die NWZ-Weihnachtsaktion erhitzt. Ritchie hatte die Erbsensuppe gekocht, die Würstchen waren heiß und nach einer ersten Kostprobe ging es ab in die Oldenburger Fußgängerzone.
Der wackere Brandschützer rechts im Bild verkauft heute Automobile, die für Mobilität, Innovation und richtungweisendes Design stehen. F…, die tun was. Stimmt´s, Ecki?
Ob Bettwäsche‑ oder Handtuchtausch, Empfang von Reinigungsmitteln und –geräten, Schrauben, Dübel, Haken, Ösen, Stecker usw., hier war man und später auch Frau richtig.
Unterkünfte, Gästezimmer und ein Besprechungsraum mit Zapfanlage bot dieses Gebäude. Später bekamen wir Untermieter: das SET (Systemisches Einsatz Training) der Polizei Oldenburg zog ein.
Ich könnte Ihnen nun noch so einiges mehr aus meinem Fundus zeigen, doch da denke ich gerade an diese berühmt berüchtigten Diaabende, wenn den Gästen nach dem 128 Bild des ach so atemberaubenden Strandes und der tosenden Brandung langsam die Augen zufallen, der Kopf auf die Brust sinkt und die gleichmäßige Atmung einsetzt …
Deshalb an dieser Stelle: „Tschüß und vielen Dank für´s Vorbeischau´n!“
Kommentare
Ein Kommentar zu “3.091.978 m² Fliegerhorst. Ein Stück Oldenburg”
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Ich als ehemaliger Angehöriger des JaboG 43 habe gerade die schönen und zugleich traurigen Bilder gesehen.
Gruß an alle ehemaligen Angehörigen des
Geschwaders aus dem Weserbergland!