3.091.978 m² Fliegerhorst. Ein Stück Oldenburg

Luftaufnahme Fliegerhorst OldenburgWieder einmal habe ich in meinen Fliegerhorst-Fotos gestöbert. Wahllos habe ich die folgenden Aufnahmen ausgesucht und wenn Sie mögen, lassen Sie uns ein wenig in Erinnerungen schwelgen.

Geb. 17. Bürogebäude erbaut 1935.Ein Lagergebäude mit Gleisanschluss. Bereits im Juli 2004 wuchsen hier die Bäumchen auf der Laderampe.

Geb. 53. Ein Lagergebäude erbaut 1936.Die Rückseite dieses Lager‑ und Heizungsgebäudes beherbergte einst auch ein Gewächshaus, das am 26. Mai 2004 allerdings sehr verwaist war.

Bahnanlage an der Alexanderstraße.Aus Ofenerdiek führte der Gleisanschluss über die Alexanderstraße auf das Fliegerhorstgelände. Erste Station war die Tankanlage Ⅰ.

Gebäude 23. Erbaut 1944.In der Nähe befindet sich das Gebäude 23, das auch einmal als Wohnung für die Familie des Heimbetriebsleiters (Kantinenpächters) diente.

Geb. 23. Raum im Obergeschoss.Der Bauzeichnung nach arbeitete ich viele Jahre im Schlafzimmer dieses Hauses. Kein Wunder, dass ich stets sehr ausgeruht nach Haus fuhr! :-)

Geb. 29. Ein 1936 erbautes Unterkunftsgebäude.In den letzten Tagen der Nutzung durch die FlaRakGrp 24 diente dieses Gebäude der „übenden Truppe“ als Unterkunft. Die Kameraden aus Sanitz waren begeistert …

Truppenküche im Gebäude 35.Wer ist Deutschlands größter Verbraucher von Lebensmitteln? Die Bundeswehr. 160 Tonnen Kaffee und 450 Tonnen Nudeln passieren jährlich die Kehlen der Soldaten – egal, ob am Hindukusch oder im Hunsrück. (Quelle: www.welt.de)

Kaffeemaschinen im Wirtschaftsgebäude.Kaffeemaschinen. Allein die Filtertüten hätten problemlos ein Kopfkissen „geschluckt“.

Truppenküche FlgH Oldenburg.Hier haben wir u. a. auch den Glühwein für die NWZ-Weihnachtsaktion erhitzt. Ritchie hatte die Erbsensuppe gekocht, die Würstchen waren heiß und nach einer ersten Kostprobe ging es ab in die Oldenburger Fußgängerzone.

BrandschutzübungDer wackere Brandschützer rechts im Bild verkauft heute Automobile, die für Mobilität, Innovation und richtungweisendes Design stehen. F…, die tun was. Stimmt´s, Ecki?

Seit 1935 steht dieses Lagergebäude.Ob Bettwäsche‑ oder Handtuchtausch, Empfang von Reinigungsmitteln und –geräten, Schrauben, Dübel, Haken, Ösen, Stecker usw., hier war man und später auch Frau richtig.

Geb 73. 1938er Unterkunftsgebäude.Unterkünfte, Gästezimmer und ein Besprechungsraum mit Zapfanlage bot dieses Gebäude. Später bekamen wir Untermieter: das SET (Systemisches Einsatz Training) der Polizei Oldenburg zog ein.

Ich könnte Ihnen nun noch so einiges mehr aus meinem Fundus zeigen, doch da denke ich gerade an diese berühmt berüchtigten Diaabende, wenn den Gästen nach dem 128 Bild des ach so atemberaubenden Strandes und der tosenden Brandung langsam die Augen zufallen, der Kopf auf die Brust sinkt und die gleichmäßige Atmung einsetzt … ;-)

Deshalb an dieser Stelle: „Tschüß und vielen Dank für´s Vorbeischau´n!“

Kommentare

Ein Kommentar zu “3.091.978 m² Fliegerhorst. Ein Stück Oldenburg”

  1. Uwe Wöhler am 04.12.2008, 00:28 Uhr

    Ich als ehemaliger Angehöriger des JaboG 43 habe gerade die schönen und zugleich traurigen Bilder gesehen.
    Gruß an alle ehemaligen Angehörigen des
    Geschwaders aus dem Weserbergland!

Kommentar schreiben