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14Sep/100

Weit vor dem Einzug des Staatstheaters

… hin­ter­lie­ßen heute längst in Ver­ges­sen­heit gera­tene Künst­ler ihre Spu­ren auf dem ehe­ma­li­gen Flie­ger­horst in Olden­burg. „Man­fred“ fand ich auf dem Dach­bo­den eines der drei Ein­fa­mi­li­en­häu­ser auf dem Platz.


 


„Hägar“, den Anfüh­rer einer Gruppe von Wikin­gern, die sich seit 1973 in Comic­form regel­mä­ßig auf Erobe­rungs­züge begibt, ver­brachte seine Zeit dies­mal nicht in sei­ner Stamm­kneipe. Ihn traf ich „unter­ir­disch“, in sei­ner atom­si­che­ren Behau­sung. Ein­mal nicht in Beglei­tung sei­ner Ehe­frau Helga, der hüb­schen Toch­ter Honi, dem Sohn Ham­let oder Sven Glücks­pilz. — Ja, er ist schlecht zu erken­nen, doch geprägt durch stän­dige Raub­züge und Plün­de­run­gen, tarnt man sich lie­ber ein­mal mehr, als zu wenig!







 

Heute bezeich­net man sie humor­voll als „AGA-Nauten“ (AGA — All­ge­meine Grund­aus­bil­dung), die jun­gen Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten. Frisch aus der Grund­aus­bil­dung und (manchmal) noch ohne Dienst­grad und –abzei­chen (sog. Schul­ter­glat­zen), also im Dienst­grad Flie­ger, Schütze, Kano­nier, Pio­nier o. ä. Damals nannte man sie halt R …



Die­ser „Wikin­ger“ hatte sein Ver­steck eben­falls im atom­si­che­ren Hägar-Unterstand gefunden.



Von hoch­ex­plo­si­ver Muni­tion umge­ben, gab es anschei­nend auch hier doch immer wie­der einen Grund zum Lachen.





 

Hin­ter einem Shel­ter erste Grafitti-Versuche.




 

Auch ein Fun­da­ment will doku­men­tiert sein.



100.000 Kilo­me­ter als Fahr­leh­rer „auf dem Bock“. Ein Grund zum Gratulieren.



Im Kel­ler des Gebäude 32 machte sich jemand gehö­rig dar­über Luft, dass ein Rauch­ver­bot schein­bar nicht für alle galt.

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