Weit vor dem Einzug des Staatstheaters
… hinterließen heute längst in Vergessenheit geratene Künstler ihre Spuren auf dem ehemaligen Fliegerhorst in Oldenburg. „Manfred“ fand ich auf dem Dachboden eines der drei Einfamilienhäuser auf dem Platz.
„Hägar“, den Anführer einer Gruppe von Wikingern, die sich seit 1973 in Comicform regelmäßig auf Eroberungszüge begibt, verbrachte seine Zeit diesmal nicht in seiner Stammkneipe. Ihn traf ich „unterirdisch“, in seiner atomsicheren Behausung. Einmal nicht in Begleitung seiner Ehefrau Helga, der hübschen Tochter Honi, dem Sohn Hamlet oder Sven Glückspilz. — Ja, er ist schlecht zu erkennen, doch geprägt durch ständige Raubzüge und Plünderungen, tarnt man sich lieber einmal mehr, als zu wenig!
Heute bezeichnet man sie humorvoll als „AGA-Nauten“ (AGA — Allgemeine Grundausbildung), die jungen Soldatinnen und Soldaten. Frisch aus der Grundausbildung und (manchmal) noch ohne Dienstgrad und –abzeichen (sog. Schulterglatzen), also im Dienstgrad Flieger, Schütze, Kanonier, Pionier o. ä. Damals nannte man sie halt R …
Dieser „Wikinger“ hatte sein Versteck ebenfalls im atomsicheren Hägar-Unterstand gefunden.
Von hochexplosiver Munition umgeben, gab es anscheinend auch hier doch immer wieder einen Grund zum Lachen.
Hinter einem Shelter erste Grafitti-Versuche.
Auch ein Fundament will dokumentiert sein.
100.000 Kilometer als Fahrlehrer „auf dem Bock“. Ein Grund zum Gratulieren.
Im Keller des Gebäude 32 machte sich jemand gehörig darüber Luft, dass ein Rauchverbot scheinbar nicht für alle galt.
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