Ronald Stock Mein WordPress-Weblog

29Jan/090

Retro Look — „Rückblick“

Deko im Geb 29„Ein Künst­ler ist immer auch ein Unter­neh­mer,
und zwar im eigent­li­chen Wort­sinn.
Er unter­nimmt etwas, um seine Vision zu ver­wirk­li­chen.„
(Zitat: Kunst­Werk Köln)

Heute ein­mal keine Gebäude– und Luft­bild­auf­nah­men des ehe­ma­li­gen Olden­bur­ger Flie­ger­horsts. Mehr ein Blick auf Gegen­ständ­lich­ei­ten.
WarzenschweinUS Air Force 10A Thun­der­bolt II, bes­ser bekannt als War­thog (War­zen­schwein). — Unbe­kann­ter Künst­ler auf Resopal-Arbeitsplatte im Mann­schafts­heim im „Westlager“.

Vorbei die Zeit der ThekenrundenSchank­raum in einem über­wie­gend ein­ge­schos­si­gen Wirt­schafts­ge­bäude mit Mann­schafts­heim. — Am Tre­sen ste­hend meinte ich noch das Klir­ren der Tel­ler, Tas­sen und Glä­ser zu hören.

KantineDie neue „Ess-Klasse“ erlebte diese Kan­tine nicht mehr.

NamensschilderEs war ein Brauch unter den „zur Ent­las­sung her­an­ste­hen­den Sol­da­ten“: das Namens­schild und oft ein beacht­li­cher Teil des Ent­las­sungs­gel­des blie­ben am letz­ten Abend in der Kantine.

Platz für 9Raum war im (Übungs-)Alarmfall in der kleins­ten Hütte. Betont beschei­den ruhte Mann, denn „Beschei­den­heit ist der Anfang aller Ver­nunft.„
Lud­wig Anzen­gru­ber (1839 — 1889, öster­rei­chi­scher Schriftsteller).

WaschgelegenheitSei­ner­zeit eine ein­zig­ar­tige mobile Mög­lich­keit für die Kör­per­hy­giene der üben­den Truppe. Die Luft­waf­fen­werft 62 pro­du­zierte diese mobile Wasch­ge­le­gen­heit und eta­blierte so einen Stan­dard an Hygiene für die übende Truppe.

TACANTACAN — ein Ver­fah­ren zur Win­kel– und Ent­fer­nungs­mes­sung. Im Bild ein geplün­der­tes Bau­teil die­ser einst für das Mili­tär ent­wi­ckel­ten Anlage.

GraffitiIm hin­te­ren Bereich eines Flug­zeug­schutz­baus (Shel­ter) ver­suchte sich B.B. ein unbe­kann­ter Künst­ler des ehe­ma­li­gen JaboG 43.
„Das geht in Rich­tung auf ein Kunst­werk, das Per­for­mance, Kon­zept und Hand­werk umfasst.“
Ronald Stock, usA (unser schö­nes Ammer­land), 2009.

Um auch nach die­sen Bil­dern nicht falsch ver­stan­den zu wer­den:
„Mehr als die Ver­gan­gen­heit inter­es­siert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.“ Albert Ein­stein (1879 — 1955, deut­scher Phy­si­ker und Nobelpreisträger).

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