Das Maibaumkuratorium des OBV
Wer nun denkt, es sei eine der einfachsten Angelegenheiten der Welt, einen Maibaum auszusuchen und zu schlagen, den möchte ich gern eines Besseren belehren. Nicht jede Birke erfüllt die strengen Kriterien, die sie vor den kritischen Augen der „OBV-Maibaum-Begutachter“ bestehen läßt. Allein das Fällen erfordert jahrelange Erfahrung, Fingerfertigkeit und physikalisches Verständnis: fällt die Birke unglücklich auf ihre Krone, so kann ihr leicht ein Zacken aus der selbigen brechen. Ein Makel, der vom Maibaumprüfungsausschuss in keinster Weise akzeptiert werden kann.
Die Birke, als Baum des Nordens, unterscheidet sich durch ihre weisse Rinde von allen anderen Bäumen. Ihre Rinde ist weich und glatt, hat aber, vor allem ältere Birken, meist dunkle, rauhe Stellen. Im Frühjahr wachsen die eiförmigen Blätter und die ährenähnlichen Blüten blühen. Der Stamm ist schmal, aber stabil. Er ragt hoch hinaus und teilt sich. Die Äste wachsen in alle Richtungen und die Zweige hängen herab. Die Birke wird nur selten 25m groß und selten älter als 100 Jahre alt. Letzteres mag auch in dem Wiefelsteder Brauch, jährlich einen Maibaum aufzustellen, begründet sein.
Gewinnen Sie nun einen Eindruck von der bisweilen sehr anstrengenden und verantwortungsvollen Verpflichtung „Maibaumkommissionsmitglied“ zu sein:
Die Auswahl eines geeigneten Werkzeuges für das Maibaum-Unternehmen bedarf einer eingehenden Beratung durch neutrale Partner unter Verwendung aktueller Marktanalysen und Trends aus Industrie und Forschung.
Logisches und analysierendes Denken, exaktes, zielstrebiges, zuverlässiges, flexibeles und verantwortungsbewusstes Arbeiten, ein unbedingtes Muß. Selbstständiges Arbeiten, aber auch Teamarbeit sind für die Kommission selbstverständlich.
Sich mit den gesetzlichen und technischen Bestimmungen vertraut zu machen und die physikalischen Gesetze zu verstehen, die eine Ladungssicherung erforderlich machen, dazu das Wissen um die Stabilität der Transportfahrzeuge und die Kenntnis über die Leistungsfähigkeit der Zurrmittel für OBV-Maibaumtransporteure kein Neuland.
Reizüberflutung? Das unaufhörliche Eindringen von optischen, akustischen oder auch sensorischen Eindrücken in das persönliche Bewußtsein muss das Maibaumbegutachtungsmitglied ausschalten können.
Die Lenk– und Ruhezeiten für den gewerblichen Güter– und Personenverkehr innerhalb der Europäischen Gemeinschaft regelt die EG-Verordnung als VO (EG) 561/2006. Für die Kommission eine Selbstverständlichkeit. (Anm.: Um Irritationen vorzubeugen: der Fahrer trinkt keinen Alkohol.)
Wir bieten für den Logistik-Bereich komplette Maibaum-Verlade-Systeme aus einer Hand. Die Vorteile: sichere Planung, zuverlässige Absicherung, hohe Funktionalität und keine Reizüberflutung durch genau aufeinander abgestimmte Komponenten.
Einsatzbereit. Der Maibaum im Zustand, die ihm zugedachte Aufgabe ohne größeren Aufwand unverzüglich erfüllen zu können.
„Mission completed“, wie wir OBV´ler gern sagen …
07. Mai 2008 - 09:53
Als Mitglied in der zweiten Reihe erkenne ich welch verantwortungsvolle Tätigkeit alljährlich im OBV vollbracht wird. Hut ab !!!!