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16Feb/080

Das Nutteler Dreieck

Hier wird sie gefordert: die Überquerungshilfe am Nutteler DreieckEine Über­que­rungs­hilfe für Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer am Nut­te­ler Drei­eck kann wegen feh­len­der Mit­tel nicht vor dem Jahr 2009 gebaut werden.

Und ein beauf­trag­tes Inge­nieur­büro sah die Maß­nahme ledig­lich als „sinn­voll“, nicht als not­wen­dig, an. Auch im Wie­fels­te­der Ver­kehrs­aus­schuss schei­den sich die Geis­ter, ob die Sicher­heit durch die Schaf­fung einer Über­que­rungs­hilfe über­haupt erhöht wer­den könne. Die ver­an­schlag­ten Kos­ten in Höhe von 57.000 Euro sind wegen der ange­spann­ten Finanz­si­tua­tion der Gemeinde Wie­fels­tede noch nicht im aktu­el­len Haus­halt eingeplant.

Messung mit PräzisionsmessgerätWir haben das Drei­eck Haupt-/Rasteder-/Bokeler Land­straße ver­mes­sen: um aus Fahrt­rich­tung Bokel oder Wie­fels­tede kom­mend den Kreu­zungs­be­reich in Rich­tung Nut­tel zu über­que­ren, legen Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer momen­tan 14,80 Meter zurück. Dabei „erklim­men“ sie eine Anhöhe von ca. 60 cm (exakt: 0,593 m). Für den schwung­vol­len und geüb­ten Rad­fah­rer „pea­nuts“, um das Unwort des Jah­res 1994, aus­ge­spro­chen durch den dama­li­gen Vor­stands­vor­sit­zen­den der Deut­schen Bank AG, Hil­mar Kop­per, noch ein­mal auf­zu­grei­fen. Anders stellt sich die Situa­tion dar, sind Rad­ler wegen des hohen Ver­kehrs­auf­kom­mens zum War­ten gezwun­gen und müs­sen prak­tisch aus dem Stand die Straße über­que­ren. Da kann es schon ein­mal „etwas enger“ werden.

Sobald es die finan­zi­elle Situa­tion des aktu­el­len Haus­halts der Gemeinde Wie­fels­tede wie­der erlaubt, sollte der „Höhen­zug Nut­te­ler Drei­eck“ erneut und sehr kri­tisch betrach­tet werden.

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