Das Nutteler Dreieck
Eine Überquerungshilfe für Fußgänger und Radfahrer am Nutteler Dreieck kann wegen fehlender Mittel nicht vor dem Jahr 2009 gebaut werden.
Und ein beauftragtes Ingenieurbüro sah die Maßnahme lediglich als „sinnvoll“, nicht als notwendig, an. Auch im Wiefelsteder Verkehrsausschuss scheiden sich die Geister, ob die Sicherheit durch die Schaffung einer Überquerungshilfe überhaupt erhöht werden könne. Die veranschlagten Kosten in Höhe von 57.000 Euro sind wegen der angespannten Finanzsituation der Gemeinde Wiefelstede noch nicht im aktuellen Haushalt eingeplant.
Wir haben das Dreieck Haupt-/Rasteder-/Bokeler Landstraße vermessen: um aus Fahrtrichtung Bokel oder Wiefelstede kommend den Kreuzungsbereich in Richtung Nuttel zu überqueren, legen Fußgänger und Radfahrer momentan 14,80 Meter zurück. Dabei „erklimmen“ sie eine Anhöhe von ca. 60 cm (exakt: 0,593 m). Für den schwungvollen und geübten Radfahrer „peanuts“, um das Unwort des Jahres 1994, ausgesprochen durch den damaligen Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bank AG, Hilmar Kopper, noch einmal aufzugreifen. Anders stellt sich die Situation dar, sind Radler wegen des hohen Verkehrsaufkommens zum Warten gezwungen und müssen praktisch aus dem Stand die Straße überqueren. Da kann es schon einmal „etwas enger“ werden.
Sobald es die finanzielle Situation des aktuellen Haushalts der Gemeinde Wiefelstede wieder erlaubt, sollte der „Höhenzug Nutteler Dreieck“ erneut und sehr kritisch betrachtet werden.