Gärtners Freud und Leid — die Gartenarbeit
Bald werden unsere europäischen Nachbarn auf der Insel staunen und sich fragen: „Wie machen die OBV´ler es nur, dass ihr Rasen so wunderbar grün, dicht, geschlossen und ohne Wildkräuter ist und bleibt?“
Es sollte kein zweiter Arbeitsplatz werden, aber am 17. Mai 2008 ging es unter dem Motto „Erholung und Stressabbau“ dem Rasen am „Haus des Gastes“ verstärkt an die Grasnarbe.
Unter Vertikutieren versteht man das Anritzen der Grasnarbe einer Rasenfläche, um Mulch (altes Schnittgut) und Moos zu entfernen und die Belüftung des Bodens zu fördern. Der Boden wird dabei millimetertief durch scharfe, versetzt angeordnete Messerscheiben eingeschitten. Der unerwünschte Rasenfilz und abgestorbene Gräser werden aus dem Boden gerissen.
Die beste Zeit für das Vertikutieren ist im Frühjahr und im Herbst, dann sind die Temperaturen nicht zu hoch und der Neuaustrieb des Rasens wird begünstigt. Als Faustregel gilt: Der Rasen sollte mindestens drei Jahre alt sein, bevor die erste “Vertikutiererkur” angewendet wird.
Auf einem dichten Rasen wachsen bis zu 50.000 Triebe pro m². Durch Belastung, falsche Pflege, Beschattung, schlechte Witterung oder Bodeneinflüsse reduzieren sich diese. Die Folge — der Rasen wird lückig. Unerwünschte Kräuter, Moose und Algen besiedeln diesen Lebensraum. Die Gräser werden nicht nur passiv geschwächt, sondern auch aktiv von den unerwünschten Konkurrenten verdrängt. Wichtiger Schritt einer nachhaltigen Rasenpflege ist daher die Nachsaat.
Regelmäßige Wartung: damit die Geräte stets auf höchstem Niveau arbeiten.
Fehler erkennen und beheben.
Quellen:
http://www.gartentechnik.de
http://www.vertikutieren.de/