Im Staub der Zeit
Keine Aschewolke nach einem Vulkanausbruch, aber eine landwirtschaftliche Staubwolke verursacht durch Bedenkenlosigkeit wurde heute nachmittag den Anwohnern in Teilen des Hörner Esch´ und des Heckenweges geboten. Es soll ja Menschen geben, die sitzen am Sonntag um 15:00 Uhr im Garten, trinken einen Kaffee oder nehmen ein Sonnenbad. Und es gibt andere, die liefern den Staub zum Sonntag frei Haus.
„Wie lächerlich und weltfremd ist der, der sich über irgend etwas wundert, das im Leben vorkommt.“ Marcus Aurelius — Demnach wäre es sicherlich falsch, dieses staubige Intermezzo als reine Ignoranz abzutun.
Ich will nicht noch mehr Staub aufwirbeln, keinen Konflikt zwischen Landwirtschaft und Nichtlandwirtschaft entfachen oder die Funktion der Landwirte als Nahrungsmittelproduzenten und Kulturlandschaftspfleger
in Frage stellen. Ich hätte einfach nur ein wenig sonntägliches Fingerspitzengefühl erwartet.
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