Kleine Eindrücke am Sonntag

Nicht unbedingt in die Ferne, aber den Blick nach links und rechts schweifen lassend, entdeckten wir heute die ersten Frühlingsboten in Wiefelstede. Noch zaghaft, denn bis zu den Eisheiligen Pankratius, Servatius und Bonifatius ist es schließlich noch ein wenig hin, zeigte sich das erste Grün.



Nicht mehr zeigen wird sich in diesem Frühjahr die nahezu 200 Jahre alt gewordene Blutbuche auf dem Wiefelsteder Friedhof – pilzbefallen musste sie weichen. Übrigens, vor 200 Jahren reiste man mit der Postkutsche in etwa 40 Stunden reiner Fahrzeit von Berlin nach Köln am Rhein und der „Müsselkrug“ begann seine Geschichte als traditionelle Gaststätte in Borbeck.



Noch bedeckt Schnee auch so manche Grabstelle auf dem Wiefelsteder Friedhof. Vielleicht bewahrheitet sich ja die alte Bauernregel: „Im Februar Schnee und Eis, macht den Sommer lang und heiß.“



Diese höfliche Aufforderung vor einer Einrichtung „Am Breeden“ traf leider nicht den Zeitgeist und auf das Verständnis der angesprochenen „Interessengemeinschaft Zigarettenstummel“.



Verursacht Gruppenzwang Desinteresse? – An vielen Standorten in Nordrhein-Westfalen wurden schon im Jahr 2008 ausgediente Zigarettenautomaten getreu dem Motto „Kultur statt Kippe“ zu sogenannten Literaturautomaten umfunktioniert. So würde auch in Wiefelstede die Kultur nicht am Boden liegen…



Es muss ja nicht gleich vor alles ein Riegel geschoben werden! – Etwas mehr Aufgeschlossenheit, bitte!

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