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21Feb/100

Kleine Eindrücke am Sonntag

Nicht unbe­dingt in die Ferne, aber den Blick nach links und rechts schwei­fen las­send, ent­deck­ten wir heute die ers­ten Früh­lings­bo­ten in Wie­fels­tede. Noch zag­haft, denn bis zu den Eis­hei­li­gen Pan­kra­tius, Ser­va­tius und Boni­fa­tius ist es schließ­lich noch ein wenig hin, zeigte sich das erste Grün.



Nicht mehr zei­gen wird sich in die­sem Früh­jahr die nahezu 200 Jahre alt gewor­dene Blut­bu­che auf dem Wie­fels­te­der Fried­hof — pilz­be­fal­len musste sie wei­chen. Übri­gens, vor 200 Jah­ren reiste man mit der Post­kut­sche in etwa 40 Stun­den rei­ner Fahr­zeit von Ber­lin nach Köln am Rhein und der „Müs­selkrug“ begann seine Geschichte als tra­di­tio­nelle Gast­stätte in Borbeck.



Noch bedeckt Schnee auch so man­che Grab­stelle auf dem Wie­fels­te­der Fried­hof. Viel­leicht bewahr­hei­tet sich ja die alte Bau­ern­re­gel: „Im Februar Schnee und Eis, macht den Som­mer lang und heiß.“



Diese höf­li­che Auf­for­de­rung vor einer Ein­rich­tung „Am Bree­den“ traf lei­der nicht den Zeit­geist und auf das Ver­ständ­nis der ange­spro­che­nen „Inter­es­sen­ge­mein­schaft Zigarettenstummel“.



Ver­ur­sacht Grup­pen­zwang Des­in­ter­esse? — An vie­len Stand­or­ten in Nordrhein-Westfalen wur­den schon im Jahr 2008 aus­ge­diente Ziga­ret­ten­au­to­ma­ten getreu dem Motto „Kul­tur statt Kippe“ zu soge­nann­ten Lite­ra­tur­au­to­ma­ten umfunk­tio­niert. So würde auch in Wie­fels­tede die Kul­tur nicht am Boden liegen…



Es muss ja nicht gleich vor alles ein Rie­gel gescho­ben wer­den! — Etwas mehr Auf­ge­schlos­sen­heit, bitte!

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