Ronald Stock Mein WordPress-Weblog

16Sep/080

„Plattdüütsch-Dag“ im „Haus des Gastes“

Plattdüütsch-Dag im „Haus des Gastes“, Wiefelstede.„De platt­düütsch Klen­ner“, der erst­mals 1922 vom „Olln­bor­ger Kring“ her­aus­ge­ge­ben wurde, wird „up dat Jahr 2009″ am 26. Sep­tem­ber 2008 im „Haus des Gas­tes“ in Wie­fels­tede, Klei­berg, vor­ge­stellt werden.

Bis ein­schließ­lich 1941 bot der Kalen­der regel­mä­ßig „platt­düütsch Schrie­vers­lüe“ die Mög­lich­keit, ihre Geschich­ten, Gedichte, Döönt­jes und Ver­tel­len einer brei­ten, an der platt­deut­schen Spra­che inter­es­sier­ten Leser­schaft zugäng­lich zu machen, dann wurde er ein Opfer des Krieges.

Heinrich Diers. (Aus: 40 Jahre De Spieker. Festschrift 1987.)Erst nach 12jähriger Zwangs­pause wurde der Kalen­der 1954 von Hein­rich Diers wie­der ver­öf­fent­licht. Heute bil­den Wal­ter Pie­per, Gerda Pie­per und Hilke Helms-Slagelambers das Redak­ti­ons­team des in Buch­form erschei­nen­den Kalendariums.

De plattdüütsch Klenner up dat Jahr 1979. Natürlich mit Schienfatt.Unver­än­dert ziert seit 1922 das von Pro­fes­sor Bern­hard Win­ter gezeich­nete Schien­fatt, eine Laterne wie sie in alten Zei­ten auf Höfen und in Häu­sern benutzt wurde, die „Klen­ner“. Der Spruch zu die­sem Sym­bol des Olln­bor­ger Krings wurde von Dr. Karl Fis­sen verfasst:

Dör dat Düüs­ter van de Tiet
lucht min Schien­fatt wiet un siet.
Un dit Lucht, hier köönt Ji´t läsen,
schall min Hei­mat­glo­ben wäsen.

Am Frei­tag, 26. Sep­tem­ber (Harvst­maand lett de Dagen schrum­peln …) 2008, wird der neue „Platt­düütsch Klen­ner“ um 20:00 Uhr im „Haus des Gas­tes“ nicht nur den Mit­glie­dern des Orts­bür­ger­ver­eins Wie­fels­tede, son­dern auch stets will­kom­me­nen Gäs­ten in Wie­fels­tede vor­ge­stellt werden.

Quel­len:
http://ollnborger-kring.de
http://www.oldenburgische-landschaft.de
http://www.harms-wilfried.de

Kommentare (0) Trackbacks (0)

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare geschrieben.


Kommentar schreiben

(benötigt)

Noch keine Trackbacks.