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20Mrz/090

Verlegung per Bahn

Verkehrsträger Schiene312.678 qkm groß ist das Land in das heute Teile eines frie­si­schen Ver­ban­des zu Übungs­zwe­cken ver­leg­ten. Die dor­ti­gen Natio­nal­tage 3. Mai (1791) und 11. Novem­ber (1918) wer­den die Teil­neh­mer an die­ser Übung nicht mit­fei­ern kön­nen, da sie das Kon­ti­nen­tal­klima des Lan­des zu die­sem Zeit­punkt bereits wie­der ver­las­sen haben. — Tja, wohin geht die heu­tige Reise?

MB GD 250Ebenso unge­wöhn­lich wie die Fotos, die ich Ihnen zei­gen werde, werde ich das Rei­se­ziel beschreiben.

RangierlokomotiveEine schwere Ran­gier– und Ver­schie­be­lo­ko­mo­tive brachte den Zug von einem Neben­gleis der Lie­gen­schaft in einem Land­kreis im Nord­wes­ten Nie­der­sach­sens in Reiseposition.

Unebene WegstreckeBun­des­kanz­le­rin Mer­kel wurde am 24. Sep­tem­ber 2008 die Ehren­dok­tor­würde der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät in der Stadt B. die­ses Lan­des verliehen.

Robust, stark und trotzdem wirtschaftlichDas Rei­se­ziel liegt ca. 20 Km nord­west­lich von Slupsk, an der Mün­dung des Flus­ses Slu­pia. Die erste urkund­li­che Erwäh­nung der Stadt ent­stammt dem Jahre 1310. Heute wird sie gern als die Som­mer­haupt­stadt die­ses Staa­tes bezeich­net. Aller­dings wird es für die heute Rei­sen­den keine Zeit zur Muße und Erbau­ung geben.

Flach- oder RungenwagenSchon vor hun­dert­fünf­zig Jah­ren kamen regel­mä­ßig Gäste in diese Hafen­stadt, die irgend­wann auch ein­mal Stolp­münde hieß und zwi­schen­zeit­lich war der Ort gar ein Modebad.

Mercedes Benz 250 GDBereits zum Ende des 18. Jahr­hun­derts ver­lor die Stadt ihre letz­ten sla­wi­schen Merk­male. Sie wird heute den­noch zu Kaschubien gezählt, aber streng genom­men gehört sie nicht zur Hei­mat des Schrift­stel­lers und Gra­phi­kers Gün­ter Grass.

Auf Wiedersehen!Skip­per erkun­di­gen sich regel­mä­ßig, ob sie bei einer Fahrt zu die­ser Stadt die Sperr­ge­biete 6 a, 6 und 9 durch­fah­ren dür­fen.
Sie haben es natür­lich erra­ten, die Reise ging heute nach Ustka in Polen und es war die Uni­ver­sä­tit in Bres­lau, die Kanz­le­rin Mer­kel die Ehren­dok­tor­würde ver­lieh.  Und warum habe ich es so span­nend gemacht? Nun, ich weiß es auch nicht so recht!

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