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1Nov/090

Bornholm gegen leichtes herbstliches Stimmungstief

HansaWer schon ein­mal Urlaub auf Born­holm gemacht hat, der weiß sicher­lich auch, dass die Insel laut Sta­tis­tik mehr Son­nen­tage als der Rest des König­reichs Däne­mark hat. Däne­mark liegt ja bekannt­lich zwi­schen der skan­di­na­vi­schen Halb­in­sel und Mit­tel­eu­ropa und besteht aus Jüt­land und, und das wis­sen eben nun doch nicht alle, auch aus rund 500 Inseln. — Da mir heute das Herbst­wet­ter ein wenig auf die Seele schlägt, habe ich einige Born­holm Fotos aus dem Jahr 2005 hervorgekramt.

WindflüchterWind­flüch­ter fin­den sich ja vor­wie­gend an den Küs­ten. Sie wach­sen stets in Rich­tung des vor­herr­schen­den Win­des. Was bleibt ihnen auch ande­res übrig?

Hafen auf BornholmAuf den ers­ten Blick könnte man mei­nen, es lägen Reste des Herbst­ne­bels in der Luft. Doch die­ser Ein­druck täuscht, es ist hier noch sehr früh am Mor­gen eines schö­nen Mai­ta­ges im Jahr 2005.

Dänemark ohne Rapsfelder. Unvorstellbar!Zum Beweis gleich diese Auf­nahme, die ich wäh­rend unse­rer Insel­rad­rund­fahrt am glei­chen Tag aufnahm.

Rønne oder NexøLei­der weiß ich nicht mehr, ob die­ser Häu­ser in Rønne, der Haupt­stadt Born­holms oder in der „nur“ zweit­größ­ten Stadt der Insel, Nexø, stehen.

BalkaBalka mit sei­nen Fischer­hüt­ten und dem klei­nen Segel­ha­fen, liegt süd­lich von Nexø. Der berühmte Bal­kastrand erstreckt sich bis nach Sno­ge­bæk, wo sei­ner­zeit alle Ver­su­che im Sande ver­san­ken, einen Anle­ger am Ufer zu bauen. Kur­zer­hand ver­legte man 1888 den Hafen von Sno­ge­bæk ca. 100 Meter ins Meer.

ØsterlarsØster­lars ist ein kleine Stadt mit einer impo­nie­ren­den Rund­kir­che und an der Land­straße von Rønne nach Sva­n­eke gele­gen. Auf Born­holm fin­det man auch „Sta­ve­høl“, Däne­marks größ­ten Wasserfall.

Muschel am Balka StrandBalka, das sind auf einer Länge von ca. einem Kilo­me­ter feins­ter Sand und ein sanft ins Meer abfal­len­der Strand. Da darf so ein wenig Muschel­ro­man­tik doch nicht feh­len.
So, nun noch einige posi­tive Gedan­ken ver­sprü­hen und nicht immer daran den­ken, dass jetzt eine dunk­lere Jah­res­zeit anbricht. Da stellt man sich plötz­lich die Frage: „Was ist eigent­lich Wintertrübsal?“

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