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19Apr/091

Carmel-by-the-Sea. Künstlerdorf mit Mission

Mission San Carlos Borroméo de CarmeloEine der zahl­rei­chen Sehens­wür­dig­kei­ten in Carmel-by-the-Sea ist sicher­lich die Mis­sion „Basi­lica San Car­los Bor­ro­meo del Rio Car­melo“, die 1771 erbaut wurde. Sie ist eine von ins­ge­samt 21 kali­for­ni­schen Mis­sio­nen.  Juni­pero Serra grün­dete neun Misio­nen in Kali­for­nien. San Car­los Bor­ro­meo del Rio Car­melo war sein Haupt­quar­tier. Hier starb er auch im Alter von 71 Jah­ren an Tuberkulose.

Fray Junipero SerraJuni­pero Serra (1713– 1784), ein Franziskaner-Mönch, der ent­lang des Camino Real die ers­ten Mis­sio­nen in Kali­fo­nien gründete.

StatueNeben der spa­ni­schen Mis­sion, die auch Car­mel Mis­sion genannt wird, ent­stand die Klein­stadt Carmel-by-the-Sea. Sie liegt am High­way No. 1 im Mon­te­rey County, etwa 190 Kilo­me­ter süd­lich von San Fran­cisco an der West­küste Kali­for­ni­ens und nur einen Stein­wurf (ca. fünf Kilo­me­ter) von der Stadt Mon­te­rey entfernt.

GartenSchrift­stel­ler wie Ernest Heming­way, John Stein­beck und Jack Lon­don leb­ten in der Region um Carmel-by-the-Sea, das mit der Bür­ger­meis­ter­wahl des Schau­spie­lers Clint East­woods noch bekann­ter wurde. East­wood, damals ein Kan­di­dat der Repu­bli­ka­ni­schen Par­tei, war von 1986 bis 1988 Ortsbürgermeister.

The Grand SalaNoch im Ori­gi­nal­zu­stand befin­den sich einige Möbel und der Fuß­bo­den des „Grand Sala“, des Emp­fangs­rau­mes der Mission.

Missae PropriaeJuni­pero Serra wollte die kali­for­ni­schen India­ner zum katho­li­schen Glau­ben bekeh­ren. Er wurde 1988 von Johan­nes Paul II. selig gespro­chen.
Zu den Sehens­wür­dig­kei­ten der Mis­sion zählt auch das dor­tige Museum.

Tor zum FriedhofAb 1821 begann das Klos­ter zu ver­fal­len. 1863 erwarb die Katho­li­sche Kir­che die Mis­sion, reno­vierte sie und rich­tete eine Pfarr­kir­che ein.

GrabDas Grab Juni­pero Ser­ras in der kali­for­ni­schen Mis­sion.
Hübsch und teuer. Am süd­li­chen Ende der Monterey-Halbinsel gele­gen, ist Carmel-by-the-Sea eine außer­ge­wöhn­li­che Stadt. Die Stadt­ver­wal­tung hat ein wach­sa­mes Auge auf ihr Städt­chen. Ergeb­nis­los wird hier die Suche nach McDonald´s oder einem Bur­ger King, nach Imbiss­stän­den oder gar Ampel­an­la­gen ver­lau­fen. Leucht­re­klame ist ver­pönt und Stra­ßen wer­den schon ein­mal um Bäume her­um­ge­baut. Es erüb­rigt sich, die finan­zi­el­len Ver­hält­nisse der ca. 6000 Ein­woh­ner die­ser Stadt einer nähe­ren Betrach­tung zu unter­zie­hen

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Kommentare (1) Trackbacks (0)
  1. Moin Ronald,

    war Clint East­wood dort nicht mal Bürgermeister ?

    Gruss
    Jens


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