Damals — Luftverteidigung im Schnittpunkt
Die folgenden Fotos entstanden als in der Wesermarsch und umzu noch mittlere und große Höhen im Rahmen des Luftverteidigungsauftrages mit NIKE-Hercules Lenkflugkörpern verteidigt worden wären. „About to engage. Five-Four-Three-…“
An einem „Tag der offenen Tür“ wurde schon mal das schwere Geschirr vorgeführt. Ansonsten unterlag alles strengster Geheimhaltung.
Der Gefechtskopf der zwölf Meter langen Nike-Hercules war ein konventioneller Splittergefechtskopf. Er konnte aber auch gegen einen Atomsprengkopf ausgetauscht werden: Sprengkraft maximal 40.000 Tonnen TNT, dem Dreifachen der Hiroshima-Bombe.
In diesem ehemaligen Stellungsbereich einer Flugabwehrraketenbatterie NIKE im Schnittpunkt des Oldenburger und Bremer Landes finden heute Wanderer Erholung und Naturfreunde Pilze. (Fast) Nichts erinnert hier heute an die Zeit des Kalten Krieges mit seiner Verteidigungsstrategie der Massiven Vergeltung.
Ende der sechziger und Anfang der 1970er Jahre gab es unterhalb der Erfassungsmöglichkeiten des Radars einen Bereich, durch den feindliche Tiefflieger in den Luftraum der Bundesrepublik hätten eindringen können. Dagegen waren seinerzeit die Luftraum-Beobachtunger (LRB) der Luftwaffe nur begrenzt wirkungsvoll. Hinzu kam, dass man den LRB´s, wenn auch humorvoll, wegen ihres abgesetzten Einsatzraumes gern die Tätigkeit des „Liegen-Ruhen-Bräunens“ nachsagte.
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