Die Landschaft erfahren. Teil 1
Ach, was haben wir es doch gut! Die wohl schönste und nebenbei gesündeste Art und Weise, das Ammerland zu erfahren, steht uns täglich zur Verfügung. Während andere für ihren Fahrradurlaub zeitintensive Anfahrtwege einkalkulieren müssen, setzen wir uns auf unseren Drahtesel und geniessen den unbeschwerten Radlerspaß im Ammerland. Ein sehr gut ausgeschildertes Radwegenetz ist dabei ein willkommener Anreiz für spontane Touren und den einen und anderen “ individuellen Ausritt in die Botanik“.
„Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen.“ Pfingstmontag 2008, 06:30 Uhr. Die Parklandschaft gehörte noch uns. Kein Auto weit und breit. Zwei Traktoren drehten ihre Runden auf den Feldern und ansonsten nichts, nichts als Natur.
Es ging entlang alter Bauernhöfe und gepflegter Gärten.
Nicht nur wir schätzen diese natürliche Idylle. Leider war der Rehbock hinter der Hecke viel schneller als ich mit der Kamera.
Im 13. Jahrhundert wurden bereits acht Hofstellen für „dat Kerspel to Wivelstede“ erwähnt.
Wallhecken und Bäche, Bestandteile der Kulturlandschaft.
Nicht nur diese beiden Pferde sahen wir an diesem Morgen, zahlreiche Fasanenhähne und –hennen, Rehe, Rehböcke, Hasen und Eichhörnchen hatten allerdings kein Interesse für eine Gruppenaufnahme vor der Kamera zu posieren.
Keine Frage, dass sich Bürgerinnen und Bürger für den Erhalt „ihrer Parklandschaft“ engagieren.