Die Luftwaffe — in der dritten Dimension zu Hause
Ich stöberte wieder einmal in vergangenen Tagen und stieß dabei auf Infomaterial der Bundeswehr und Fotos aus den 60er und 70er Jahren. „Die Flugabwehrraketenverbände leisten einen wichtigen Beitrag zum Erfolg der Abschreckungs-strategie, weil sie auch im Frieden eine 24-Stunden-Bereitschaft haben.“ Und so ging auch ich zur FlaRak. Nicht zur Abschreckung, aber als Flugabwehrraketenelektronikmechanikermeister. — Ebenso lang wie meine damalige Berufsbezeichnung war die dazu erforderliche Ausbildung …
Dieses Foto hat nun ganz und gar nichts mit meiner damaligen Verwendung zu tun, doch die Aufnahme zeigt, wie´s war: der Spieß inspiziert die angetretene Truppe. Seinem Auge entging nichts und falls doch, dann nur, weil auch er einmal ein Auge zudrückte.
Hart, aber herzlich! Ein Batteriefeldwebel des Flugabwehrraketenbataillons 26 verabschiedet zur Entlassung heranstehende Soldaten auf dem Fliegerhorst Upjever. Die Reservisten waren stets mit einem geschmückten Handstock und dem obligatorischen Reservistenhut ausgestattet. Letzterer wurde in mühe– und liebevoller Arbeit hergerichtet. Bunte Bänder und künstlerische Modellbauten schmückten die Kopfbedeckung der Reserve hat Ruh´Kandidaten.
In Varel-Friedrichsfeld startete dieses illustre Himmelfahrts(tag)kommando zu einer sicherlich sehr unterhaltsamen Vatertagstour.
Ich bedanke mich für diese historischen Aufnahmen bei Martin aus Stadland-Rodenkirchen.
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08. November 2009 - 12:38
Verstehen kann man das Leben rückwärts, leben muss man es aber vorwärts. Søren Kierkegaard