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6Mrz/100

Erneuter Wintereinbruch

Den nahen­den Früh­ling und Ruhe­stand vor Augen, kaufte ich in der ver­gan­ge­nen Woche einen neuen Rasen­mä­her. Der alte, ein Elek­tro­ra­sen­mä­her in matt­schwar­zem Out­fit, ich nannte ihn „Nigh­tri­der“, hatte nach vie­len Jah­ren treuer Dienste beschlos­sen, abzu­dan­ken. Es sei ihm ge– und vergönnt.


Ich dachte, dass Wet­ter ließe es bereits zu und rech­nete auch nicht mehr so recht mit Frost, aber der erste Test­lauf unse­res neuen state-of-the-art Rasen­mä­hers musste ver­scho­ben wer­den. Da war­tet er nun, der in gif­ti­gem (Kawa­saki) Grün gehal­tene, mit Nie­der­quer­schnittrei­fen und Sport­fel­gen getunte 4 PS Bolide und friert. Ich warf ihm, nach­dem ich ihn zuvor mit einem Schluck Flens­bur­ger Win­ter­bock auf den Namen „Ninja“ getauft hatte, eine Decke über.

Deutsch­land lag die­sen Win­ter unter ca. 21,6 Mil­li­ar­den Ton­nen Schnee. In Was­ser umge­rech­net, ent­spre­che diese Menge der Hälfte des Boden­sees, so Uwe Kir­sche vom Deut­schen Wet­ter­dienst (DWD) in Offen­bach. Ich über­lege, ob ich „Ninja“ nun doch gegen ein Schlauch­boot eintausche.

Diese bei­den, die uns eigent­lich immer zu fünft besu­chen, haben auch lang­sam den Wind­fang voll von Tief­kühl­kost. — „Liebe Jäger! Das Rudel steht auch vom 1. Sep­tem­ber bis 15. Okto­ber unter mei­ner ganz per­sön­li­chen Obhut.“ :-)

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