Erneuter Wintereinbruch
Den nahenden Frühling und Ruhestand vor Augen, kaufte ich in der vergangenen Woche einen neuen Rasenmäher. Der alte, ein Elektrorasenmäher in mattschwarzem Outfit, ich nannte ihn „Nightrider“, hatte nach vielen Jahren treuer Dienste beschlossen, abzudanken. Es sei ihm ge– und vergönnt.
Ich dachte, dass Wetter ließe es bereits zu und rechnete auch nicht mehr so recht mit Frost, aber der erste Testlauf unseres neuen state-of-the-art Rasenmähers musste verschoben werden. Da wartet er nun, der in giftigem (Kawasaki) Grün gehaltene, mit Niederquerschnittreifen und Sportfelgen getunte 4 PS Bolide und friert. Ich warf ihm, nachdem ich ihn zuvor mit einem Schluck Flensburger Winterbock auf den Namen „Ninja“ getauft hatte, eine Decke über.
Deutschland lag diesen Winter unter ca. 21,6 Milliarden Tonnen Schnee. In Wasser umgerechnet, entspreche diese Menge der Hälfte des Bodensees, so Uwe Kirsche vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach. Ich überlege, ob ich „Ninja“ nun doch gegen ein Schlauchboot eintausche.
Diese beiden, die uns eigentlich immer zu fünft besuchen, haben auch langsam den Windfang voll von Tiefkühlkost. — „Liebe Jäger! Das Rudel steht auch vom 1. September bis 15. Oktober unter meiner ganz persönlichen Obhut.“
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