Flugtag im Heckenweg
Ich weiß, grundsätzlich soll nur während der Wintermonate, von November bis Mitte März, und dann auch nur bei ausgesprochen strengen Wetterlagen gefüttert werden. Doch ich füttere ja nicht! Ich gewöhne die Vögel durch kleine Futtergaben nur an die umgestaltete Futterstelle in unserem Garten.
Immer wieder kam es im vergangenen Winter beim Anflug auf das Futterhaus zu Beinah-Zusammenstößen, in der Fliegersprache bezeichnet man diese, sofern sie sich auf der Start– und Landebahn ereignen, als „Runway Incursions“. Die neue und ultimative Landeplattform an unserem Futterhaus läßt dieses Risiko nun gegen Null tendieren.
Im Verlauf eines Raumordnungsverfahrens (ROV) wurden mehrere Ausbauvarianten der Start– und Landebahn Heckenweg im Detail und akribisch untersucht. Hier eine Weidenmeise, zu erkennen an der mattschwarzen Kopfhaube, bei der Prüfung der Basisdaten.
Diese Blaumeise überzeugte sich, dass das angestrebte Kapazitätsziel von 84 An– und Abflügen/Stunde bei der neuen Bahn gewährleistet ist.
Das Urteil dieser Kohlmeise: „Die neue Landebahn bietet die bestmögliche Relation von Aufwand und Nutzen sowohl in ökonomischer als auch in ökologischer Hinsicht.“ — Tja, was wollen wir mehr? Der Winter kann kommen!