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9Aug/080

Foto-Pirsch im Heckenweg

Heuschrecken erzeugen mithilfe von Schrillleisten an den Beinen oder Flügeln Zirplaute.Das Stock­sche Foto-Pirschen. Ein Anschlei­chen an Insek­ten mit der „SONY Pirsch­büchse“ (Digi­tale Spie­gel­re­flex­ka­mera) und einem „ein­läu­fig gezo­ge­nen“ Makro­ob­jek­tiv für die Jagd in Bodennähe.

Der Löwenzahn, die Pflanze mit mehr als 500 Volksnamen.Der Löwen­zahn, eine der Pflan­zen mit den meis­ten Volks­na­men. Es soll über 500 Bezeich­nun­gen für ihn geben! Augen­milch, Augen­wurz, Bären­zahn­kraut, Blind­blume, Brum­mer, Hah­nen­speck, Hun­de­blume, Kuh­blume, Kuh­lat­tich, Later­nen­blume, Licht­bloom, usw., um nur einige zu nennen.

Nach einem alten Hexen­glau­ben erfüllte sich jeder Wunsch, wenn man sich mit Löwen­zahn den Kör­per ein­rieb. Und da ich ein­mal aus dem Volks­glau­ben berichte: frü­her ora­kel­ten vor allem die Mäd­chen aus der Anzahl der nach dem Pus­ten ste­hen­ge­blie­be­nen Früchte, wie­viele Jahre es noch bis zur Hoch­zeit dau­ern würde. Konnte man alle Früchte auf ein­mal weg­pus­ten kann, so war man ein Glücks­kind, schaffte man es nach dem drit­ten Pus­ten, so wur­den die Wün­sche fort­ge­tra­gen und gin­gen spä­ter in Erfüllung.

Quelle:
Der deut­sche Wort­schatz nach Sach­grup­pen. Franz Dorn­seiff. Ver­lag Wal­ter de Gruy­ter 1970 und
 http://www.zauber-pflanzen.de

Keine Wespe. Eine ungefährliche Schwebfliege.Eine Schweb­flie­gen­larve ver­zehrt bis zu ihrer Ver­pup­pung meh­rere hun­dert Blatt­läuse. Auf­grund ihrer schwarz-gelben Warn­farbe wird sie auf den ers­ten Blick häu­fig mit der Wespe ver­wech­selt. Schweb­flie­gen sind aber völ­lig unge­fähr­lich. Sie leben von Nek­tar und Pollen.

Eine Wespenspinne.Die Wes­pen­spinne aus der Fami­lie der Rad­netz­spin­nen ist nahe ver­wandt mit der Kreuz­spinne, auch sie spinnt Rad­netze, in denen sie ihre Beute fängt. Die Wes­pen­spinne soll ein Beweis für eine lang­same kli­ma­ti­sche Ver­än­de­rung sein: noch vor 50 Jah­ren traf man sie nur im Mit­tel­meer­raum an. Nörd­lich der Alpen wurde sie nur in kli­ma­tisch begüns­tig­ten Berei­chen gefun­den. Heute stieß ich im Hecken­weg auf zwei die­ser Exem­plare. (Quelle: http://nafoku.de)

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