Foto-Pirsch im Heckenweg
Das Stocksche Foto-Pirschen. Ein Anschleichen an Insekten mit der „SONY Pirschbüchse“ (Digitale Spiegelreflexkamera) und einem „einläufig gezogenen“ Makroobjektiv für die Jagd in Bodennähe.
Der Löwenzahn, eine der Pflanzen mit den meisten Volksnamen. Es soll über 500 Bezeichnungen für ihn geben! Augenmilch, Augenwurz, Bärenzahnkraut, Blindblume, Brummer, Hahnenspeck, Hundeblume, Kuhblume, Kuhlattich, Laternenblume, Lichtbloom, usw., um nur einige zu nennen.
Nach einem alten Hexenglauben erfüllte sich jeder Wunsch, wenn man sich mit Löwenzahn den Körper einrieb. Und da ich einmal aus dem Volksglauben berichte: früher orakelten vor allem die Mädchen aus der Anzahl der nach dem Pusten stehengebliebenen Früchte, wieviele Jahre es noch bis zur Hochzeit dauern würde. Konnte man alle Früchte auf einmal wegpusten kann, so war man ein Glückskind, schaffte man es nach dem dritten Pusten, so wurden die Wünsche fortgetragen und gingen später in Erfüllung.
Quelle:
Der deutsche Wortschatz nach Sachgruppen. Franz Dornseiff. Verlag Walter de Gruyter 1970 und
http://www.zauber-pflanzen.de
Eine Schwebfliegenlarve verzehrt bis zu ihrer Verpuppung mehrere hundert Blattläuse. Aufgrund ihrer schwarz-gelben Warnfarbe wird sie auf den ersten Blick häufig mit der Wespe verwechselt. Schwebfliegen sind aber völlig ungefährlich. Sie leben von Nektar und Pollen.
Die Wespenspinne aus der Familie der Radnetzspinnen ist nahe verwandt mit der Kreuzspinne, auch sie spinnt Radnetze, in denen sie ihre Beute fängt. Die Wespenspinne soll ein Beweis für eine langsame klimatische Veränderung sein: noch vor 50 Jahren traf man sie nur im Mittelmeerraum an. Nördlich der Alpen wurde sie nur in klimatisch begünstigten Bereichen gefunden. Heute stieß ich im Heckenweg auf zwei dieser Exemplare. (Quelle: http://nafoku.de)