Geschichte & Geschichten des Rasteder Nordens
1992 entstand im Ortsbürgerverein Hahn-Lehmden der Gedanke, für den Norden der Gemeinde Rastede eine Chronik zu schreiben. Auf Seite 50 ff. dieser Chronik findet sich ein sehr interessanter Artikel über das Krankenhaus und Lazarett im Hahner Busch. „Die Bundeswehr nutzte diese Anlage später als Depot für Geräte und Ersatzteile“, berichteten 1999 die Chronisten.
Doch auch Soldaten des damaligen Flugabwehrraketenbataillons 24 (FlaRakBtl 24) nutzen die Liegenschaft Hahn als Unterkunftsbereich für ihre auf dem Fliegerhorst Oldenburg am Waffensystem Nike Hercules eingesetzten Soldaten.
Aus dieser Zeit besitze ich Fotos, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte:
Eine Jahresabschlussfeier im Jahre 1962. Es spricht der damalige Bataillonskommandeur Oberstleutnant Jaitner.
Und nach dem Kommandeur kam Batteriechef Hauptmann Berting zu Wort.
Die „Mutter der Kompanie“, Oberfeldwebel Gottaut während der selben Weihnachtsfeier im Jahre 1962.
Hier hatten der Chef und der Batteriefeldwebel (Adolf Kempe) der Stabsbatterie zu einer Feier geladen.
Im Juli 2004 traf ich noch auf diesen „Zeitzeugen“: einen „umdekorierten“ Feuerlöschkarren aus ehemaligem Bundeswehrbestand.
Der Feuerlöschteich im Hahner Busch. Einige Anekdoten um und über ihn konnte ich aus der Zeit der Bundeswehrnutzung (bis 1974) in Erfahrung bringen: da waren zum einen die Enten, die besonders zu den Wochenenden in höchster Lebensgefahr schwebten und dann die am Bahnhof „ausgeliehenen“ Fahrräder, die die örtliche Feuerwehr irgendwann bergen musste …
Noch im Juli 2004 drohte im Hahner Busch der Bundesminister der Verteidung im Falle einer Löschwasserverschmutzung mit strafrechtlicher Verfolgung.