Kultur hinterm Haus
Es geht sehr kultiviert hinter unserem Haus zu: kultivierte Gräser lassen dort ihre Körnerfrüchte reifen und ziehen so manchen Gast an. Einige davon habe ich heute nachmittag „eingefangen“.
Nun bin ich kein Biologe und bezeichne daher alles was mir an diesem Tag vor das Objektiv kam einfach als Käfer, Spinne und Fliege. Erwarten Sie also bitte keine Analyse der Strukturen und Vorgänge bei Pflanze und Tier. Es ging mir nur „um´s Bildermachen“.
Warum die Heckenrose auch Hundsrose genannt wird, kann ich nicht erklären. Ich habe auch noch nie einen Hund in ihren Blütenkelchen gesehen. Wohl aber diese Verwandte der Biene Maja.
An diesem Nachmittag das ideale Jagdrevier der Spinnen: vertrocknetes Hainbuchenlaub.
„Fertigmachen zum Sprung!“ Ein Kommando aus der Soldatensprache. Dieser Käfer scheint fömlich auf das Folgekommando: „Sprung auf — Marsch! Marsch!“ zu warten.
Mit „Marsch! Marsch!“ hatte dieser Vertreter der 350.000 Arten umfassenden Familie der Coleoptera (Käfer) nun gar nichts im Sinn. Ihm lag mehr an einem Sonnenbad.
Die gleichen Interessen verfolgte diese Fliege auf dem Efeu, das sage und schreibe 450 Jahre alt werden kann. Ich werd´s überprüfen. Mehr darüber dann ab 2458 …
Damit der Rasen keinen Sonnenbrand bekommt: Rasensprengen.
Warum ist im äußersten Nordwesten der Bundesrepublik Deutschland das Rasensprengen verboten? — Es wird zuviel Dynamit verbraucht.
(Anm.: Ist nicht bös´ gemeint, Fremer!)