Start einer Transall C-160D

Die Transall C-160D ist ein in deutsch-französischer Kooperation entwickeltes und gebautes taktisches Transportflugzeug mittlerer Größe.Ich möchte Sie nicht als zukünftige Piloten oder Fallschirmspringer für die Bundeswehr werben, sondern Ihnen einzig den Start einer Transall C-160D, wie ich ihn heute beobachtete, zeigen. Und wenn Sie sich dann doch bewerben möchten …

Die Transall C-160D ist ein für den militärischen Einsatz entwickeltes zweimotoriges Transportflugzeug mit auf dem Rumpf montierten Flügel (Hochdecker).Die Passagiere dieses Fluges waren alle im oberbayerischen Altenstadt. Die dortige Lehreinrichtung der Bundeswehr sorgt dafür, dass ihre Lehrgangsteilnehmer gern mal „in die Luft gehen“.

Das Leitwerk wurde ebenfalls möglichst hoch angebracht, um die Fracht über eine große Rampe im Heck aufnehmen und je nach Einsatzauftrag auch im Flug absetzen zu können.Warum? Seit 1956 kommt kein Soldat der Bundeswehr, der Fallschirmspringer werden will, an einem Lehrgang an der Luftlande‑ und Lufttransportschule in Altenstadt vorbei.

Der Laderaum ist 13,51 Meter lang, hat eine durchgängige Höhe von 2,98 Meter und eine Breite von 3,15 Metern.Soldatinnen und Soldaten aus Einheiten einer Samtgemeinde in Niedersachsen hoben heute in einem Landkreis, der mit einer Größe von fast 1.988 qkm und seinen 217.682 Einwohnern zu den größten der Region zählt, ab.

Zur Erweiterung des genutzten Ladevolumens können Teile der Fracht auch auf der Laderampe verzurrt werden, die 3,70 Meter lang ist.Sprungdienst stand für heute auf dem Dienstplan.

Die Niederdruckreifen des Fahrwerks (3,0 bis 3,3 bar) in Kombination mit den in den Fahrwerksgondeln am Rumpf eingebauten Federbeinen ermöglichen der Transall auch auf unbefestigten Flächen zu landen und zu starten.Kurz vor dem Abheben der Maschine will ich betonen, dass ich hier keine militärischen Geheimnisse ausplaudere. Alle Informationen sind im WorldWideWeb für jede und jeden frei zugänglich.

Das Hauptfahrwerk besteht aus je zwei Federbeinen mit Zwillingsbereifung und kann zur Be‑ und Entladung hydraulisch abgesenkt werden. Damit wird die Aufnahme von Fahrzeugen und sperrigen Güter über die Heckrampe erleichtert.Ein Lufttransportgeschwader, das neben dem Transport von Material und Personal auch einen großen Beitrag zur Ausbildung von Transall-Besatzungen leistet, brachte die Soldatinnen und Soldaten „ganz nach oben“.

Maximalgeschwindigkeit 513 km/hNach dem Start nimmt die Transall Kurs auf das Sprunggebiet.

Wände zittern. Lautes Dröhnen. „Startfreigabe. Und los geht´s!“ Bereits nach wenigen hundert Metern hebt die Transall vom Boden ab und schwingt sich auf in luftige Höhen.„Glück ab“ zum Abschied.

(Quellenangabe: Die Kommentare unter meinen Fotos stammen aus: http://www.luftwaffe.de)

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