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28Okt/080

Start einer Transall C-160D

Die Transall C-160D ist ein in deutsch-französischer Kooperation entwickeltes und gebautes taktisches Transportflugzeug mittlerer Größe.Ich möchte Sie nicht als zukünf­tige Pilo­ten oder Fall­schirm­sprin­ger für die Bun­des­wehr wer­ben, son­dern Ihnen ein­zig den Start einer Trans­all C-160D, wie ich ihn heute beob­ach­tete, zei­gen. Und wenn Sie sich dann doch bewer­ben möchten …

Die Transall C-160D ist ein für den militärischen Einsatz entwickeltes zweimotoriges Transportflugzeug mit auf dem Rumpf montierten Flügel (Hochdecker).Die Pas­sa­giere die­ses Flu­ges waren alle im ober­baye­ri­schen Alten­stadt. Die dor­tige Lehrein­rich­tung der Bun­des­wehr sorgt dafür, dass ihre Lehr­gangs­teil­neh­mer gern mal „in die Luft gehen“.

Das Leitwerk wurde ebenfalls möglichst hoch angebracht, um die Fracht über eine große Rampe im Heck aufnehmen und je nach Einsatzauftrag auch im Flug absetzen zu können.Warum? Seit 1956 kommt kein Sol­dat der Bun­des­wehr, der Fall­schirm­sprin­ger wer­den will, an einem Lehr­gang an der Luft­lande– und Luft­trans­port­schule in Alten­stadt vorbei.

Der Laderaum ist 13,51 Meter lang, hat eine durchgängige Höhe von 2,98 Meter und eine Breite von 3,15 Metern.Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten aus Ein­hei­ten einer Samt­ge­meinde in Nie­der­sach­sen hoben heute in einem Land­kreis, der mit einer Größe von fast 1.988 qkm und sei­nen 217.682 Ein­woh­nern zu den größ­ten der Region zählt, ab.

Zur Erweiterung des genutzten Ladevolumens können Teile der Fracht auch auf der Laderampe verzurrt werden, die 3,70 Meter lang ist.Sprung­dienst stand für heute auf dem Dienstplan.

Die Niederdruckreifen des Fahrwerks (3,0 bis 3,3 bar) in Kombination mit den in den Fahrwerksgondeln am Rumpf eingebauten Federbeinen ermöglichen der Transall auch auf unbefestigten Flächen zu landen und zu starten.Kurz vor dem Abhe­ben der Maschine will ich beto­nen, dass ich hier keine mili­tä­ri­schen Geheim­nisse aus­plau­dere. Alle Infor­ma­tio­nen sind im WorldWideWeb für jede und jeden frei zugänglich.

Das Hauptfahrwerk besteht aus je zwei Federbeinen mit Zwillingsbereifung und kann zur Be‑ und Entladung hydraulisch abgesenkt werden. Damit wird die Aufnahme von Fahrzeugen und sperrigen Güter über die Heckrampe erleichtert.Ein Luft­trans­port­ge­schwa­der, das neben dem Trans­port von Mate­rial und Per­so­nal auch einen gro­ßen Bei­trag zur Aus­bil­dung von Transall-Besatzungen leistet, brachte die Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten „ganz nach oben“.

Maximalgeschwindigkeit 513 km/hNach dem Start nimmt die Trans­all Kurs auf das Sprunggebiet.

Wände zittern. Lautes Dröhnen. „Startfreigabe. Und los geht´s!“ Bereits nach wenigen hundert Metern hebt die Transall vom Boden ab und schwingt sich auf in luftige Höhen.„Glück ab“ zum Abschied.

(Quel­len­an­gabe: Die Kom­men­tare unter mei­nen Fotos stam­men aus: http://www.luftwaffe.de )

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