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18Sep/080

Turmaufbau einer Windkraftanlage

WindkraftradDeutsch­land ist mit rund 7,6 Mrd. Euro Umsatz und rund 90.000 Beschäf­tig­ten der welt­weit größte Markt für Wind­en­er­gie­an­la­gen. Die Strom­menge, die eine vor zehn Jah­ren gebaute Wind­kraft­an­lage in einem Jahr erzeugt, speist eine moderne Anlage heute an einem ein­zi­gen Tag ins Netz. (Quelle: http://www.wind-energie.de)

Es geht mir hier jedoch nicht um das Pro und Con­tra von Wind­en­er­gie­an­la­gen. Zufäl­lig konnte ich einige Fotos wäh­rend der Auf­bau­ar­bei­ten eines Tur­mes einer sol­chen Ener­gie­quelle „schie­ßen“, die ich Ihnen heute zei­gen möchte.

Tieflader auf der BaustelleGegen­ge­wichts­teile für die vor Ort ein­ge­setz­ten Kräne wer­den getrennt auf Trans­port­fahr­zeu­gen ver­la­den und zur jewei­li­gen Bau­stelle transportiert.

Kranarbeiten im „Erdgeschoss“Das Fun­da­ment für eine 1,5 MW-Windkraftanlage ist ca. 14 bis 16 Meter lang, 2 bis 3 Meter tief und ca. 750 Ton­nen schwer. Fun­da­mente des ENERCON Unter­neh­mens wer­den, da dann die Kraft­ein­wir­kung für alle Wind­rich­tun­gen gleich ist, pri­mär in Kreis­form ausgeführt.

Gaaaanz vorsichtigFer­tig­teile für Beton­türme wer­den in der soge­nann­ten Spann­stahl­tech­nik aus­ge­führt. Die ein­zel­nen Turm­seg­mente und das Fun­da­ment wer­den als untrenn­bare Ein­heit mit­ein­an­der verspannt.

Noch vorsichtigerHier hän­gen ca. 78 t am Haken.

Einweisung per SprechfunkImmer dann, wenn Fah­rer, Maschi­nen– oder Kran­füh­rer keine freie Sicht auf den Fahr– oder Trans­port­weg haben, wer­den Ein­wei­ser benötigt.

Kran neben dem Turm einer zukünftigen WindkraftanlageEin fast fer­ti­ger Beton­turm war­tet auf sei­nen Rotor. Viel­leicht kommt ja ein Luvläu­fer mit akti­ver Blatt­ver­stel­lung zum Einsatz.

NahaufnahmeSie zeich­nen sich durch die Viel­falt ihrer Aus­le­ger­sys­teme aus: Git­ter­mast­kräne, die vor allem dort ein­ge­setzt wer­den, wo die gefor­der­ten Traglas­ten durch Tele­skop­kräne nicht mehr erreicht wer­den können.

Kranhöhe: 136mDer Turm ist augen­blick­lich ledig­lich nur etwas mehr als 130 Meter grö­ßer als ich. Den noch feh­len­den und bis­wei­len über 70 t auf die Waage brin­gen­den Rotor wird er pro­bem­los tragen.

Die Pro­dukt­pa­lette des hier arbei­ten­den Unter­neh­mens umfasst neben dem Bereich der Ent­wick­lung, Her­stel­lung und Opti­mie­rung von Wind­en­er­gie­an­la­gen auch die Erfor­schung und Umset­zung von Spei­cher– und Trink­was­ser­sys­te­men, wie z. B. Meer­was­ser­ent­sal­zungs­an­la­gen. - Lei­der ist meine Kamera nicht was­ser­dicht! ;-)

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