Turmaufbau einer Windkraftanlage
Deutschland ist mit rund 7,6 Mrd. Euro Umsatz und rund 90.000 Beschäftigten der weltweit größte Markt für Windenergieanlagen. Die Strommenge, die eine vor zehn Jahren gebaute Windkraftanlage in einem Jahr erzeugt, speist eine moderne Anlage heute an einem einzigen Tag ins Netz. (Quelle: http://www.wind-energie.de)
Es geht mir hier jedoch nicht um das Pro und Contra von Windenergieanlagen. Zufällig konnte ich einige Fotos während der Aufbauarbeiten eines Turmes einer solchen Energiequelle „schießen“, die ich Ihnen heute zeigen möchte.
Gegengewichtsteile für die vor Ort eingesetzten Kräne werden getrennt auf Transportfahrzeugen verladen und zur jeweiligen Baustelle transportiert.
Das Fundament für eine 1,5 MW-Windkraftanlage ist ca. 14 bis 16 Meter lang, 2 bis 3 Meter tief und ca. 750 Tonnen schwer. Fundamente des ENERCON Unternehmens werden, da dann die Krafteinwirkung für alle Windrichtungen gleich ist, primär in Kreisform ausgeführt.
Fertigteile für Betontürme werden in der sogenannten Spannstahltechnik ausgeführt. Die einzelnen Turmsegmente und das Fundament werden als untrennbare Einheit miteinander verspannt.
Hier hängen ca. 78 t am Haken.
Immer dann, wenn Fahrer, Maschinen– oder Kranführer keine freie Sicht auf den Fahr– oder Transportweg haben, werden Einweiser benötigt.
Ein fast fertiger Betonturm wartet auf seinen Rotor. Vielleicht kommt ja ein Luvläufer mit aktiver Blattverstellung zum Einsatz.
Sie zeichnen sich durch die Vielfalt ihrer Auslegersysteme aus: Gittermastkräne, die vor allem dort eingesetzt werden, wo die geforderten Traglasten durch Teleskopkräne nicht mehr erreicht werden können.
Der Turm ist augenblicklich lediglich nur etwas mehr als 130 Meter größer als ich. Den noch fehlenden und bisweilen über 70 t auf die Waage bringenden Rotor wird er probemlos tragen.
Die Produktpalette des hier arbeitenden Unternehmens umfasst neben dem Bereich der Entwicklung, Herstellung und Optimierung von Windenergieanlagen auch die Erforschung und Umsetzung von Speicher– und Trinkwassersystemen, wie z. B. Meerwasserentsalzungsanlagen. - Leider ist meine Kamera nicht wasserdicht!